Mit einem einstimmigen Votum haben die Mitglieder der Laaberer CSU ihre 20-köpfige Marktgemeinderatsliste sowie drei Ersatzkandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 aufgestellt. Bereits im Sommer hatte die CSU die Juristin Daniela Hofmeister aus Eisenhammer als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Nun präsentierten Daniela Hofmeister und CSU-Ortsvorsitzender Stefan Scheuerer das Team, das gemeinsam mehr für Laaber und seine Ortsteile erreichen will.
Vielfalt als Stärke
Scheuerer dankte allen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und für den Marktgemeinderat zu kandidieren. Wie Hofmeister und Scheuerer betonten, überzeugt die Liste durch ihre ausgewogene Zusammensetzung: „Unsere Kandidaten im Alter von 24 bis 67 Jahren bilden mit einer ausgewogenen Mischung aus Frauen und Männern sowie Vertretern aus den Ortsteilen ein repräsentatives Bild der Laaberer Bevölkerung. Neben erfahrenen Kommunalpolitikern freuen wir uns über neue Gesichter mit unterschiedlichen beruflichen und familiären Hintergründen. Viele von ihnen engagieren sich seit Jahren in vielfältiger Art und Weise im Ehrenamt.“
Hofmeister setzt klare inhaltliche Schwerpunkte
In den Vorstellungsrunden der Kandidaten wurde klar, dass die CSU mit Daniela Hofmeister eine breite Themenpalette anpacken möchte. Dazu zählen etwa die Stärkung des Ortskerns von Laaber durch die Behebung von Leerständen und die Möglichkeit der Schaffung weiterer Einkaufsmöglichkeiten im Gemeindegebiet. Auch die Stärkung der Betriebe am Ort und die Ansiedelung neuer Gewerbebetriebe möchte die CSU forcieren. „Gleichzeitig wollen wir mit neuen Ideen und Konzepten Wege eröffnen, um zielgerichtet Pflegeangebote zu schaffen, damit ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.“ Dies müsse nach den Worten Hofmeisters dabei nicht zwingend ein großes Senioren- bzw. Pflegeheim sein. „Da gibt es viele weitere kluge Ansätze, die wir intensiv prüfen und angehen sollten.“ Im Mittelpunkt stehen bei der CSU auch die Stärkung der Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. „Wir sollten uns anhand bewährter Beispiele ansehen, wie wir bei der Schaffung von Wohnraum neue Ideen umsetzen können, damit dieser bezahlbar bleibt.“
Keine „One-Woman-Show“
Zudem machte Hofmeister klar, dass für sie das Amt der Bürgermeisterin, sollte sie gewählt werden, keine „One-Woman-Show“ wäre. „Ich übernehme die Verantwortung an der Spitze eines starken Teams. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die ich eng einbinden und fördern möchte, sowie mit dem Wissen, der Erfahrung und der Kreativität des gesamten Marktgemeinderats will ich die besten Ideen für Laaber umsetzen.“ Mit viel Applaus wurden die Ausführungen der CSU-Bürgermeisterkandidatin bedacht, die auf die volle Unterstützung ihres Teams zählen kann.
Einstimmiges Votum und starker Rückhalt
Einstimmige Zustimmung gab es für die vorgeschlagene Liste von den anwesenden CSU-Mitgliedern. Auch CSU-Landratskandidat Patrick Grossmann zeigte sich beeindruckt von der Liste, dem Elan der Bürgermeisterkandidatin und den vorgestellten Zielen. Als Landratskandidat wolle sich Patrick Grossmann mit Herzblut und Leidenschaft für den Landkreis Regensburg einbringen. Dabei freue er sich auch auf die Unterstützung aus Laaber mit Steffi Goß, Daniela Hofmeister und Brigitte Eibl auf der CSU-Kreistagsliste. Ein großer Dank galt Max Kolb, der nach vielen Jahren im Kreistag seinen Fokus auf die Marktgemeinderatsarbeit legen möchte.
Die CSU-Marktgemeinderatsliste im Überblick:
- Daniela Hofmeister (Eisenhammer)
- Max Kolb (Kühberg)
- Stefan Scheuerer (Laaber)
- Stefanie Goß (Endorf)
- Martina Holzapfel (Waldetzenberg)
- Brigitte Eibl (Papiermühle)
- Matthias Böhm (Edlhausen)
- Lukas Paulus (Weißenkirchen)
- Stefan Hartmann (Laaber)
- Michaela Plank (Laaber)
- Mathias Schwendner (Hinterzhof)
- Martin Ruß (Laaber)
- Hermine Schindler (Laaber)
- Heike Roßmeier (Waldetzenberg)
- Adrian Maier (Waldetzenberg)
- Thomas Schreiber (Laaber)
- Wolfgang Schmitz (Laaber)
- Siegmund Deinhard (Laaber)
- Marie-Maude Laurence (Laaber)
- Michèle Dießl (Ried)
Als Ersatzkandidaten stehen Brigitte Steiner-Rödl (Laaber), Wolfram Scharrer (Laaber) und Thomas Bär (Waldetzenberg) bereit.